20 aus 20 – Mein Jahresrückblick

Übersicht

Ein unglaublich vielfältiges, erschreckendes, inspirierendes, ruhiges, und wertvolles Jahr geht zu Ende. Mit meinem kleinen ganz persönlichen Jahresrückblick lasse ich 2020 Revue passieren. Dazu packe ich 20 Momente und Bilder dazu, die mir entweder besonders am Herzen liegen oder einen besonderen Moment beschreiben.

 

Mindestens ein Buzzword mehr

 

Bei Wörtern wie Superspreader, Impfstoff, Ausgangssperren, Lockdown und Corona hätte vor einem Jahr wohl noch viele von uns große Augen gemacht. Umso trauriger ist die Realität. Wir befinden uns in einer seit dem 2. Weltkrieg nie dagewesenen Krise, welche voller Einschränkungen und Unsicherheiten steckt. Da ist es wirklich nicht leicht die Nerven zu bewahren. Gerade jetzt gilt es umso mehr sich seiner Selbst bewusst zu werden und das Innere zu pflegen, gerade weil das, was im Außen liegt, so stark außerhalb unserer Kontrolle liegt.

Gern möchte ich damit aufrufen: Nutzt die Zeit, lest Bücher, kümmere dich um deine Seele und tue das, was dir guttut. Vielleicht ist es auch an der Zeit, sich einer Angst oder eines alten Konfliktes anzunehmen und aufzulösen. Es gibt im Moment keine bessere Phase der Selbstfindung, um nach Corona gestärkter hervorzugehen. Hier ein Bild, welches wohl wie kein anderes für die derzeitige Lage steht:

 

 

Für mich war mein Tagesprojekt genauer gesagt Jahresziel jeden Tag ein Foto zu machen ein voller Erfolg. Und meine größte Erkenntnis daraus ist, dass das große Ganze im kleinen Beginnt.

Jeder Tag einzeln erscheint nicht viel Wert zu sein, doch das ist ein großer Trugschluss!

 

Vom Opel Running-Camp ins Leere und wie ich das für mich gelöst habe

Anfang März waren wir für etwa eine Woche mit der großartigen Sonja von Opel in Portugal beim Opel Running-Camp. Das Ziel war der Lissabon Halbmarathon. Tja, und ab hier ist der Rest praktisch schon Geschichte: Wir mussten frühzeitig heimkehren und der Rest des Jahres war läuferisch tot. Keine Wettkämpfe, keine Vereinstreffen und keine Läufe mit Freunden. Sowas nagt umso mehr am Sportler-Geist. Julia und ich  haben uns dennoch versucht fit zu halten und das erste Mal am virtuellen Wings for Life World Run teilgenommen.  Trübsal blasen bringt aber nichts und so hatte ich ein längst vergessenes Buch wieder gefunden. Die 90 Tage Challenge nach Mark-Laureen. Die Herausforderung habe ich kämpferisch angenommen und bin heute, gut 5 Monate später, immer noch dabei!Das regelmäßige Krafttraining (4x pro Woche, jeweils 30 Minuten) ist nicht nur ein guter Ersatz, sondern wieder eine Möglichkeit im kleinen Kontrolle zu erlangen. Viele der Tage in 2020 waren gefühlt immer gleich und diese tägliche Routine hat mir das Gefühl von Beständigkeit gegeben. Probier es doch einfach selbst mal aus, hier kannst du dir das Buch kaufen!

 

Von Kurzarbeit und vieler Auftragsverluste zum Jobwechsel

Für die, die es nicht wissen: Ich bin kein hauptberuflicher Fotograf, sondern eine Mischung aus Fotograf, Mediengestalter & Online-Marketing Manager. Im April haben wohl viele Firmen vor lauter Schock ihre Marketing-Aktivitäten heruntergefahren. Genau das habe ich sehr schnell zu spüren bekommen, mein damaliger Arbeitgeber schickte einen Großteil der Belegschaft in Kurzarbeit. Bei mir war es sogar der ganze Monat April, in dem ich mehr oder weniger Zuhause war. Der größte Kuchen meines Umsatzes aus der Fotografie kommt aus guter Hochzeitsfotografie, welche um gut ein 3/4 wegbrach. Kurz um, es war keine schöne Zeit. Dennoch glaube ich an langfristiges Denken und konnte im Oktober den Arbeitgeber wechseln und kann nun noch mehr im Online-Marketing aufgehen. Merke dir also immer:

„Da, wo sich eine Tür schließt, öffnet sich auch eine neue“.

 

 

Natur, Natur und noch mal Natur +  eine große Prise Freundschaft

Die Gesamtsituation hat mich also nicht nur mich selbst näher gebracht, sondern auch der Natur. In keinem Jahr zuvor bin ich so viel gewandert und Fahrrad gefahren. Unsere heimische Rhön, oh ja, die Rhön ist wunderbar abwechslungsreich und Reich an beeindruckender Natur. Auch konnte ich eine große Erkenntnis mitnehmen: Du und ich – wir sind nur ein ganz kleiner Baustein im Gesamten und sollten Dankbar dafür sein, die Zeit, die uns gegeben ist leben zu können.

Das Beste daran ist, alles das hab ich nicht allein getan. Meine Freundin, Familie und gute Freunde begleiteten mich durch dieses Jahr. Ob nun durch positives oder negatives. Vergiss in der ganzen Aufregung nie die Menschen, die dir nah stehen!

Mit diesen Worten beende ich meinen kurzen Rückblick und freue mich auf viele Momente und Fotos in 2021. Ich bin gespannt, wie ich den Weißraum in einem Jahr füllen werde. 
Bleibt gesund und habt immer gut’ Licht 🙂 

 

stefan franke logo black