Gelb, Rot, Blau – mein fotografischer Frühling, ein Rückblick!

von Stefan

Der Frühling ist voll da, die Rapsfelder blühen im knalligen Gelb und der Himmel erstrahlt im tiefen Blau. Was fehlt ist lediglich ein Klecks roter Farbe! So oder so muss ich mich damals gefühlt haben, als dieses Bild entstanden ist.

Vor ein paar Tagen bin ich wieder an einem dieser voller Frühling strahlenden Rapsfelder vorbeigefahren und musste genau an dieses Foto denken. Ein Anlass, einmal etwas zurück zu blicken.

 

Mein fotografischer Frühling – ein Rückblick ins Jahr 2008

Das Jahr 2007 / 2008 liegt nun schon 12 Jahre zurück und damit auch eine kleine Reise, eine Reise, die bis heute anhält. Die Rede ist von meiner eigenen Reise, vor allem in meiner fotografischen Entwicklung. Als ich zu Weihnachten 2006 meine erste digitale Kamera geschenkt bekommen hatte, ahnte ich nicht, wie sehr das mein Leben verändern würde.

Das Ganze ist schon so lange her, dass ich nicht einmal mehr weiß, welche Kamera das genau war. Es war zu derzeit eine der kleinen Digital-Knipsen, die technisch fast nichts mehr mit meiner Heutigen Ausrüstung zu tun hat und dennoch war es der Spaß an der Fotografie, der mich erkennen ließ, wonach sich mein springendes Herz sehnte.

Was mich daran faszinierte war der direkte Zugang zum Ergebnis und der Möglichkeit mit dem Bild in der Bildbearbeitung noch weiter spielen zu können. Die Freiheit die Dinge so machen zu können, wie ich es für spannend hielt, war mein Antrieb.

Heute dreht sich ein großer Teil meines Lebens um visuelle Elemente, Bilder, Filme und Geschichten. Es ist einfach schön, die Reise des Lebens mit einer Kamera festhalten zu können. Mal bunt und mal schwarzweiß.

 

stefan franke fulda dem sommer entgegen

Dem Sommer entgegen – Stefan Franke 2008

 

Ein völlig verspielter Anfang

Nachdem ich Mitte 2017 meine erste richtige Spiegelreflex, die Nikon D40x, in den Händen hielt hat der Spaß erst richtig begonnen. Meine Anfänge würde ich heute als völlig frei, verspielt und impulsiv bewerten.

 

Das war jedes Mal so, als würde ich einen Spielplatz betreten und einfach drauf loslegen. Dinge, die da waren oder mir in den Kram gepasst haben wurden irgendwie integriert. Und da ich meist allein war, habe ich mich eben selbst vor die Kamera gestellt.

 

So hat sich das dann Stück für Stück entwickelt und dabei heraus kamen eine große Sammlung an Bildern, ganz besonders in meinem ersten Jahr als „frischer Fotograf“.

 

Aus der Wurzel wächst der Baum

Meine Anfänge und die vielen Fotowalks durch verschiedene Städte in Deutschland, die vielen Workshops für die Jugendpresse Deutschland und die unzähligen Shootings in den letzten Jahren lassen mich mit einer großen Portion Freude zurückblicken, denn immer noch lebt mein Bildstil vom Spiel mit der Umwelt und mir selbst.

Das Foto mit der roten Matratze, was 2008 in einem Rapsfeld bei Hünfeld entstand, war wenige Minuten vor der Aufnahme in keinsterweise so geplant, es ist einfach intuitiv entstanden. Doch etwas habe ich schon damals gespürt, ein Zusammenhang für Farben, Momente und Licht.

So wie eben das Leben spielt: Ein Spiel aus Menschen und Momenten zwischen dem Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

 

 

 

 

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