Extratour rotes Moor – 20 km Wandern entlang Hessens einzigartigen Hochmoores

Übersicht

Extratour rotes Moor – Zwischen Sonnenaufgang und Hessens einzigartigen Hochmoor

Die Wanderung Extratour rotes Moor ist eine sehr abwechslungsreiche, spannende Wanderung durch die hessische Rhön. Ein Highlight ist auf jeden Fall das rote Moor, dass Du unbedingt besuchen solltet.  Der ca. 1 km lange Holzstelen Pfad durch das Moor besticht durch seine langen Weg und beeindruckenden Blick durch das Moor. Der Lauf durch die Kaskadenschlucht ist sehr, als würdest Du eine Expedition starten. Die Schlucht ist leicht abfallend und mit vielen Brücken versehen. Die Kaskadenschlucht bietet zudem eine schöne Abkühlung bei heißem Wetter, da Du hier geschützt von der Sonne bist. Die premium Wanderung Extratour rotes Moor bietet eine Reihe von Aussichtspunkten, wie z. B.Auf die Wasserkuppe, die Milseburg und den Kreuzberg.

 

Diese Wanderung kurz & Knapp

Strecken Bewertung

5/5

Highlights

Rotes Moor, Kaskadenschlucht, Heidelstein

Streckendaten

Tips

Start zum Sonnenaufgang
Parkplatz Schornhecke (kostenlos)

Streckenverlauf

Höhenprofil

 

 

16 Extratour Rotes Moor
Start zum Sonnenaufgang – Extratour Rotes Moor

 

Der frühe Vogel fängt den Wurm (oder Hirsch)

Wir lieben es unsere Wanderungen früh am Morgen, noch vor Sonnenaufgang zu starten. Nicht nur, um den Sonnenaufgang genießen zu können, sondern auch um gerade im Sommer die kühlen Temperaturen des Morgens nutzen zu können. Es läuft sich einfach deutlich entspannter, wenn der Schweiß nicht gleich nach den ersten 100 Metern wie ein Wasserfall den Rücken runter läuft. Die Strecke ist in den gängigen Führern zwar mit 18 km angegeben, meine Garmin GPS Uhr hat am Ende aber über 20 km aufgezeichnet, sodass hier sicher lieber etwas mehr Zeit einzuplanen ist, als angegeben.

Die Wanderung Extratour rotes Moor haben wir Anfang August gegen 6 Uhr morgens begonnen. Unser Start war am Parkplatz „Schornhecke“. Dieser Parkplatz ist allgemein bekannt, großzügig und gut ausgebaut. Hier kannst Du problemlos parken – super ist auch das der Parkplatz kostenlos ist! Eine Alternative ist der etwa 3 km entfernte Parkplatz „Moordorf“, wo Du auch einkehren könntest.

Der Start am Parkplatz ist auf Anhieb sehr schön, denn hier läufst du direkt am Waldrand entlang, wir konnten schon nach wenigen Metern einen Hirsch sehen und waren praktisch sofort im Bann der Hochrhön.

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Hochrhön, Wasserkuppe, Rotes Moor und Kaskadenschlucht – der Streckenverlauf

Die Route Extratour rotes Moor : Die ersten 4 km entlang der Straße und durch seichtes Gelände führen bis dich bis zur Ulsterquelle, der Abschnitt ist geprägt von weiter Landschaft, einer Landstraße, viel Wald und idyllischen schmalen Wegen mit Blick über die Hochrhön und Wasserkuppe. Den Teil bis zum Einstieg des Moorrundweges empfand ich als äußerst reizvoll. Ich empfehle dir wirklich langsam in die Tour zu starten und die schönen Ausblicke zu genießen.

Nach etwa 4 km kommt ihr dann zum Einstieg des Moorrundweges rotes Moor. Dieser Weg führt euch um das rote Moor und endet mit dem Holzpfad durch das rote Moor. Am Ende bietet der Moorsee einen großartigen Blick auf das rote Moor.

 

 

 

 

Das Rote Moor – Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten

Das dreimal 15 große Hektar große Schutzgebiet ist für Hessen einzigartig, es enthält das einzige größere Hochmoor Hessens und repräsentiert einen typischen Landschaftsausschnitt des Plateaus der zentralen Rhön um 800 m Meereshöhe. Zu dem besonderen schutzbedürftigen Teil in seiner Natur gehören der ehemals 50 ha große Hochmoor Komplex mit seiner spezifischen Tier- und Pflanzenwelt, naturnahe Gehölzgesellschaften und eine einmalig vielgestaltige und artenreiche Wiesenvegetation.

Das Naturschutzgebiet rotes Moor beherbergt mehrere in Deutschland selten gewordene, für die Hochrhön zugleich sehr charakteristische Pflanzenarten wie Karpaten Birkenfelder, Troll Blumen, und Feuchtwiesen. In diesen kommen zahlreiche Pflanzen und Tiere, vor die in ihrem Bestand in Hessen stark gefährdet oder gar vom Aussterben bedroht sind, dazu gehören unter anderem Rauschmoos, Grillen, Wiesenpieper und Baumkelchen.

Um dieses einzigartige Gebiet zu erhalten und weitere Beeinträchtigungen ab zu wehren wurde das Gebiet 1979 als Naturschutzgebiet ausgewiesen und 2007 in das europäische Schutzgebiets „Netz Natura 2000“ aufgenommen. 100 ha des Gebietes sind als Kernzone des Biosphärenreservat Rhön ausgewiesen.

 

 

 

 

Kaskadenschlucht und Heidelstein (926m)

Bei Kilometer zwölf entlang der Extratour rotes Moor erwartet euch die Kaskadenschlucht,  eine etwa 500 m lange Schlucht, durch die Du läufst und in der sich unzählige kleine Brücken befinden. Die Schlucht führt entlang eines kleinen Bachlaufs und bietet eine insgesamt sehr schöne natürlich belassen Vegetation. Ein Tipp hier von mir: Achtet auf den Abzweig nach links oben (von oben kommend nach etwa 1 km), sonst läufst Du die Schlucht komplett nach unten und musst dann wieder umkehren.
Ab hier gehts dann noch mal ordentlich bergauf bis auf den Heidelstein, welcher (von unserer Richtung aus) auch das Ende der Tour war. Vom Heidelstein aus hast Du noch mal einen großartigen Blick auf die Berge der hessischen und bayrischen Rhön. Hier gehts dann noch vorbei am Rhönklub Denkmal und einem kleinen Abstieg faszinierenden Blick auf die Hochrhön.

 

 

 

 

Mein Fazit

Verglichen mit anderen Touren in der Rhön ist diese Wanderung eine der wirklichen „Premium“ Wanderungen. Hier gibt es so viele Highlights in und um das rote Moor, sodass die rund 20 km und 5 Stunden reiner Genuss sind. Für alle Wanderer oder Besucher der Rhön ist das eine echte 5 Sterne Wanderung. Hoffentlich hast Du gutes Wetter. 🙂
Wenn Du die Strecke bereits kennst, ist die Extratour Kreuzberg vielleicht was für dich?

 

 

 

 

 

 

Wer hier schreibt

Hi, ich bin Stefan Franke und lebe in Fulda! Ich liebe das Laufen, Reisen und Fotografieren. In meinem Blog schreibe ich über fotografische Themen, inspirierende Künstler, spannende Technik oder über das Leben und Reisen. Auf dem Bild siehst du mich auf der Chinesischen Mauer, während eines spontanen Selfies. 

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