12 Monate, 12 Fotoprojekte

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12 Monate, 12 Fotoprojekte

Ein neues Jahr, eine neue Chance, meine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern und neue kreative Herausforderungen anzunehmen. Warum also nicht das Jahr 2023 nutzen, um 12 Monate lang 12 verschiedene Fotoprojekte oder anders gesagt Themen zu absolvieren? In diesem Artikel zum Jahresstart stelle ich euch meine 12 verschiedene Fotoprojekte vor, die ich im Laufe des Jahres ausprobieren werde, um interessante Themen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Nachdem ich auf unserer Weltreise 10 Monate lang Eindrücke aus aller Welt sammeln konnte, gilt es nun, konzeptionelles und serielles Fotografieren als eine gute Gewohnheit weiter zu pflegen.

12 Monate, 12 Fotoprojekte – was bringt das?

2020 und 2021 hatte ich schon einmal ein ähnliches Projekt, hier hatte ich über 2 Jahre jeden Tag fotografiert. Ich kann dir sagen, das hat eine ganze Menge gebracht. Natürlich ging es mir dabei nicht um „perfekte Fotos“, sondern vielmehr, dass fotografieren ein Teil deiner Ausdrucksform seien kann.

Bei diesen monatlichen Themen geht es nicht um die Bilder im Einzelnen oder einer Mindestanzahl von Fotos (im Sinne von „Mehr ist besser“).
Es geht ausschließlich um die Auseinandersetzung mit einem Thema, den Prozess des Fotografierens und der Darstellung meiner Gefühle und Sichtweisen zum gewählten Thema. Die verwendete Technik ist dabei völlig egal, was zählt ist die Auseinandersetzung!

Ebenso ergeben sich ein paar weitere positive Aspekte:

  1. Verbesserung der fotografischen Fähigkeiten: Indem du täglich fotografierst, bekommst du mehr Übung und kannst damit deine Fähigkeiten (auch Momente zu sehen) verbessern.
  2. Erweiterung des Repertoires: Indem du täglich verschiedene Motive fotografierst, erweiterst du dein Repertoire an Perspektiven und lernst neue Techniken.
  3. Steigerung der Kreativität: Regelmäßig zu fotografieren, kann dazu beitragen, deine Kreativität anzuregen und neue Ideen zu entwickeln.
  4. Dokumentieren des täglichen Lebens: Durch das regelmäßige fotografieren, schaffst du es besondere Momente und Ereignisse festzuhalten und dich später an, diese zu erinnern.
  5. Herausforderungen und Motivation: Das ist für mich der wichtigste Aspekt, denn diese kleinen Themen verstehe ich mehr als Herausforderung und Motivation, um mich selbst zu verbessern und kreative Lösungen für Fragen und Gefühle zu finden.
  6. Und natürlich Spaß am Fotografieren: Wenn ich so durchs Netz streife, fällt mir auf, wie viel Content sich vorwiegend mit Technik beschäftigt. Letztlich spielt es aber keine Rolle, womit du fotografierst. Das möchte einmal mehr in mein Bewusstsein bringen.

 

12 Monate, 12 Fotoprojekte – meine Themen:

  • Januar: AI/KI und Realität – eines der Themen, welche mich seit Langem am brennendsten interessiert. KI und AI verändert unserer Welt, aber wie?
  • Februar: Miniaturwelt – Jeden Tag gibt es zig Mikrokosmos, welche ich überhaupt nicht wahrnehme. Wird Zeit, mal etwas genauer hinzuschauen.
  • März: Streetfotografie – Einen Monat geht es um Streetfotografie, ein fotografisches Genre, welches ich besonders lieben gelernt habe. Ich fotografiere dabei nicht nur in meiner Heimatstadt Fulda, sondern war 3 Tage in London.
  • April: Erinnerungen – Unser Leben zieht so verdammt schnell an uns vorbei, was bleibt sind meist Erinnerungen. Ich habe Gefühle und Stimmungen aus unserer Zeit in Australien in eine kleine Serie zusammengelegt und schwelge in Erinnerungen.

 

  • Mai: Minimalismus – Es geht um minimalistische Fotos und die Macht der Reduktion.
  • Juni: von oben – Alles in unserem Leben ist eine Frage der Blickrichtung.
  • Juli: 30 Tage mit dem Smartphone fotografieren – 30 Tage, jeden Tag ein Foto mit dem Smartphone, weil es nicht auf Technik ankommt.
  • August: Gelb – Farben prägen uns mehr, als wir glauben. Der Sommermonat August ist deshalb gelb.
  • September: Doppelbelichtung – Eine alte Spielart der Fotografie, ich versuche mich an meinen eigenen Interpretationen.
  • Oktober: Auf den zweiten Blick – Manchmal erkennen wir die schönen Dinge nicht gleich beim ersten Mal.
  • November: Regentag – da wird ein Regentag kommen
  • Dezember: Collagen und Sequenzen – Bilder für sich allein wirken zwar, aber als Duo, Triptychon oder als ganze Sequenz meist aber noch besser.

 

Alle bisher behandelten Themen der Monate sind in der List jeweils verlinkt. Einfach draufklicken und hereinschauen! 🙂

Na dann, kann es ja losgehen!

 

 

 

 

 

 

Zusammenfassung

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